Mittlerweile sind zahlreiche verschiedenen Laser auf dem Markt. Zum einen medizinische Laser, zum anderen aber auch solche, die privat einzusetzen sind.
Momentan sind Laserbehandlungen besonders im kosmetischen Bereich in aller Munde. Aber auch in anderen Bereichen entsteht fast schon der Eindruck, dass die Praxen mit dem Schlagwort „Laserbehandlung“ versuchen Patienten anzulocken, die sich eine sehr moderne und möglichst schonende Behandlungsmethode wünschen.
Fehlsichtigkeit behandeln
In den verschiedensten medizinischen Bereichen haben die Laser Einzug gehalten. So zum Beispiel in die Augenheilkunde, in der sich unter anderem Netzhautablösungen und Fehlsichtigkeiten damit behandeln lassen. In der Urologie können die Laser Harnsteine zerstören und auch die Vorsteherdrüse lässt sich damit behandeln. Am häufigsten findet ein Laser jedoch in der Dermatologie Anwendung: störende Pigmentflecken und Behaarungen, Blutschwämmchen oder Feuermale lassen gut damit behandeln.
Herzstück ist das laseraktive Medium
Das Herzstück eines Lasers, das sogenannte laseraktive Medium, bestimmt die Eigenschaften des jeweiligen Lasers. Die Wellenlänge des vom Laser freigesetzten Lichts wird von wird vom Material diesen Mediums bestimmt. Die Wellenlänge bestimmt wiederum, wie weit der Laserstrahl in das zu behandelnde Gewebe eindringen kann. Aber auch in der Betriebsart der Laser gibt es Unterschiede. Diese liegen in der Strahlungsdauer: kurze Strahlungsphasen mit dazwischen liegenden Pausen, etwas längere Phasen und schließlich die fortwährende Strahlung am Stück. In diesen Strahlungsphasen ist davon die Rede, dass der Laser pulst, taktet oder schließlich kontinuierlich strahlt. Diese Eigenschaften zusammen betrachtet sind entscheidend dafür, in welchen Bereichen der Medizin ein Laser zum Einsatz kommt.